… ich jetzt ein persönliches Kanban Board habe.

Kanban? Das ist eine Vorgehensweise aus der agile Welt zur besseren Gestaltung der Arbeitsorganisation.

Für und in meinem neuen Job lerne ich  gerade, wenn man ein Projekt oder ein Produkt verwirklichen will, sammelt man „platt gesagt“ TO DO’s (Aufgaben) und priorisiert sie.

Klar sollte sein wo man ungefähr hin will… eine Vision – zumindest vage.

Das Abarbeiten der gesammelten Aufgaben erfolgt dann am effektivsten schrittweise. Es gilt das Prinzip, besser eine fertige Aufgabe, als 10 angefangene.

Die Erledigung der Aufgaben – und das ist jetzt wichtig (!) passiert indem man sich,

*aktiv (pull statt push) Aufgaben aus dem Pool zieht und erledigt. Im Anschluss wandert die Aufgabe weiter in die „in progress“ Spalte

und

*ein Limit setzt wieviele Aufgaben gleichzeitig in Bearbeitung sein können.

Es könnte alles so einfach sein… Aber natürlich gibt es nicht nur Standardaufgaben (standard) sondern auch solche, die nur einen Nutzen haben, wenn sie bis zu einem gewissen Datum erledigt sind (fixe date). Wieder andere befinden sich sozusagen auf der Überholspur, die stehen vor allen anderen (expedite) und verlangen priorisierte Erledigung.

Mein Board hängt an prominenter Stelle, d. h. ich komme mehrfach am Tag daran vorbei. Aber nicht nur ich, auch der Rest meines „Teams/Familie“ und so werden Aufgaben sichtbar (ein weiteres Prinzip, Transparenz). Das Konzept ist schlüssig und leicht nachvollziehbar.

Mein persönliches Kanban Board hat 4 Spalten ( im übrigen ein weiteres Prinzip = starte einfach):

TO DO, in Progress, Qualität und DONE.

Die Aufgaben wandern von links nach rechts, je nach Stand, über das Board.

Seit ein paar Wochen erobere ich diese agile Vorgehensweise zur effektiveren Arbeitsorganisation für mich privat und
3 Dinge sind mir sehr schnell klar geworden. ..

1. es entspannt mich persönlich ungemein, Gedanken, Ideen oder Aufgaben auf einem Post – it festzuhalten und an einem definierten Platz zu sammeln. So muss ich sie erstmal nicht mehr in meinem Kopf lagern und mühsam aus dem Gedächtnis hervorkramen, wenn ich über die nächsten Schritte nachdenke.

2. viele Aufgaben gehen im Alltag unter, sobald man sie erledigt hat. In regelmäßigen Abständen schaue ich mir meine erledigten Aufgaben in der Spalte „Qualität“ an. Ich lasse revuepassieren wie es gelaufen ist und ob ich da vielleicht was hätte besser machen können. Sind andere „betroffen“ hole ich mir auch immer mal  Feedback ein. Das schenkt mir eine große Portion Zufriedenheit im Alltag.

3. In der Spalte „Done“ fallen mir ab und an auch nochmal erledigte Aufgaben ins Auge. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, daß ich sehe, was ich alles so „nebenbei“ gewuppt habe. Aufgaben werden sichtbar, auch für andere.

Die Aufgaben die man als berufstätige Mutter heute erledigen muss, empfinde ich persönlich als Herausforderung.
Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Im beruflichen Umfeld gibt es noch sehr vieles darüber hinaus was für Kanban relevant ist. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, wie sich mein Experiment mit dem BOARD privat weiter entwickelt.

Eins ist mir auf jeden Fall im Rahmen meiner Aufgabenorganisation klar geworden, Veröffentlichungsdaten sind nicht mein Ding. Das Experiment ist gescheitert.

In den Sand gesetzt… 😯, so what, jetzt weiss ich es wenigstens…

👍🏽 (auf Facebook) falls Du mehr von Kanban oder meinem BOARD erfahren möchtest.

In diesem Sinne,

Eure Sally

1001 Aufgabe oder warum…

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