Davon ausgehend, dass man stündlich 400 Worte mit sich selbst im Zwiegespräch wechselt, wollte Anne Heinzte uns im zweiten Teil des Seminars einen Eindruck über die Macht des eigenen Unterbewusstseins vermitteln.

Die Theorie sagt, jeder Mensch hat eigene Glaubenssätze, die er selbst so richtig gar nicht kennt. Das eigene Unterbewusstsein suggeriert sie uns, in allen möglichen Alltagssituationen.

In der Übung bekamen wir ein Blatt auf dem angefangene Sätze standen, die wir uns zu zweit gegenseitig stellen sollten. Wichtig in dem Zusammenhang ist aber, dass man nicht beginnt zu überlegen, sondern die Antwort aufschreibt, die „sozusagen wie aus der Pistole geschossen“ kommt.

Ich durfte die Übung mit einer wunderbaren Teilnehmerin machen, ihr werdet in einem anderen Zusammenhang noch von ihr hören.

Jetzt erstmal zu meinen Glaubenssätzen. Naturgemäß gibt es negative und positive. Positive sind mal grundsätzlich fein, die negativen sollte man sich mal genauer anschauen.

3 Kategorien von Glaubenssätzen gibt es:

Was glaube ich über mich selbst?

Was glaube ich von meinen Mitmenschen?

Was glaube ich von dem System in dem ich lebe?

Beispielhaft ein paar konkrete Fragen aus den unterschiedlichen Kategorien:

ich glaube ich bin …, ich glaube für mich zählt …, ich glaube ich muss, ich glaube, dass meine Möglichkeiten …

ich glaube die anderen wollen … , ich glaube die anderen dürfen…, ich glaube die anderen sind …

ich glaube, dass die Welt …, ich glaube, dass unser Dasein …, ich glaube dass Technik …

Nach dieser Übung sieht man sich seine Glaubenssätze an und bewertet, ob die Antwort die man gegeben hat, positiv oder eher negativ ist.

Wie ihr Euch denken könnt, habe ich eine Menge positive Glaubenssätze, aufgefallen sind mir aber die 3 negativen:

ich glaube dass meine Möglichkeiten begrenzt sind

ich glaube dass die Welt beschränkend ist

ich glaube dass unser Dasein begrenzt ist

gemeinssam überlegt man sich, wie man die eigenen negativen Glaubenssätze so umforumlieren kann, dass sie zu positiven werden.

Darf ich meinen neuen Glaubenssatz präsentieren?

ich glaube dass meine Möglichkeiten GRENZENLOS sind

Und wenn ich früher immer dachte, ich darf nicht schreiben, weil ich nicht Journalismus studiert habe, ich darf nicht erfolgreich sein, weil ich mein Studium abgebrochen habe, ich darf dies oder jenes nicht, weil es jemand anderem nicht gefallen könnte …

mache ich heute einfach das, was mein Herz mir sagt…

Dinge die ich für unmöglich gehalten habe, treten plötzlich ein und Dinge wo ich immer dachte, das schaffen nur die anderen, kann ich plötzlich. Nicht perfekt, nicht immer vollständig … aber eben auf meine ganz eigene Art.

und das ist gut so …

so habe ich es tatsächlich geschafft, mir eine eigene Website zu basteln  ( für mich unvorstellbar kompliziert, aber ich hab es hinbekommen, irgendwie ). Sie ist nicht fertig, sie ist nicht perfekt, aber sie ist online und sie ist mein, voll und ganz.

Und, schaut ihr mal rein? www.sally-octopus.de

sie wird wachsen, besser werden und irgendwann, wer weiss, eines Tages … alles ist möglich …

Begleitet mich auf meiner Reise durch die Welt der Möglichkeiten … und seit gespannt auf den dritten Teil des Seminars,

Eure Sally

Glaubenssätze oder warum ich jetzt eine eigene Website habe…

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