Aus aktuellem Anlaß ein oder zwei Gedanken zu dem #Metoo.

Ihr habt ja sicher alle mitbekommen, dass Alyssa Milano über ihren Twitter Account aufgefordert hat, über eigene Erfahrungen zum Thema sexuelle Belästigung zu berichten.
Ich bin mir sicher, dass jede Frau, eine mehr oder weniger übergriffige Situation aus ihrem Leben berichten kann.
Da ich Offenheit im Grundsatz für eine gute Sache halte, habe ich großen Respekt vor der Aktion!
Ich ziehe den Hut vor jedem, der es schafft über das Erlebte zu sprechen, dass das, „du bist nicht allein – Gefühl“, ein Stück der Bürde von einem nehmen kann, ist unstrittig.
Neu ist die Debatte aber nicht, gab es doch 2013 bereits über den #aufschrei große Aufmerksamkeit für das Thema.
Das Thema ist da und es hat Gewicht, das ist klar! In den unterschiedlichsten Ausprägungen.
Ich wäre nicht ich, wenn ich mir nicht die Frage stellen würde…
… und was machen wir als Gesellschaft jetzt damit?
Können wir, wo wir eigentlich gegenseitig aufeinander achten sollten, einfach NICHT zuhören, wenn so viele ein Anliegen haben? Sollte nicht im Blickpunkt unserer Gesellschaft, das Glück des Individuums stehen? Welche Maßnahmen können wir also als Gesellschaft daraus ableiten?
Schärfere Gesetze sind wichtig, Aufklärung zwingend erforderlich, Hilfsangebote unverzichtbar.
Aber man sollte das Thema auch mal aus der beruflichen Sicht betrachten.
Die Zeit der patriarchischen Führung der harten Hand, ist aus meiner Sicht, naja sagen wir altmodisch. Nicht mehr en vogue. Überholt.
Ich für meinen Teil möchte nicht „so hart werden müssen wie ein Mann“ um Karriere zu machen. Ich möchte lieber so „weich bleiben wie eine Frau“ und mir eine Arbeitsumgebung schaffen, in der das auch als wünschenswert angesehen wird.
Es wäre an der Zeit die Stärke des Individuums in den Vordergrund zu stellen und nicht das Geschlecht. Wir erleben eine technische Revolution, rasende Weiterentwicklungen…

Aber der Mensch,
der kann da nicht Schritt halten…
Ich denke es wird Zeit nachzuziehen.

Die Zeit in der Steinzeithöhle ist vorbei, es bedarf beider Teile des Geschlechts in gleichem Maße in unserer Gesellschaft. Das Beste des Individuums zur Verbesserung des Ganzen…
Und wenn Kinder bekommen oder ein sozialer Beruf, am Besten noch in Teilzeit, als geringer angesehen werden und somit eine Benachteiligung bedeuten, dann müssen wir uns fragen, was das über uns als Gesellschaft aussagt.
Geringschätzung ist Kern des Problems.
Ich wünsche mir, eine Debatte, wie wir als Gesellschaft zeitnah und nachhaltig etwas daran ändern können. Und ich wünsche mir ein Gespräch auf Augenhöhe, ohne Anklage.
Im Gespräch finden sich oft die besten und tragbarsten Lösungen…
Vielleicht gibt es ja auch andere Gedanken zu dem Thema…

Schreibt mir bitte einfach eine persönliche Nachricht, wenn ihr mögt,

Eure Sally

Meine Gedanken zum #metoo

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