Tendenziell euphorisch, ein wenig ehrfürchtig, aber auch ein bißchen ängstlich, dem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden, darf ich heute verkünden, dass ich intern eine neue Aufgabe übernommen habe.

Der aufmerksame Leser hat meinen Post zur „agilen Transformation“ gelesen. Es ging um meine persönliche Gedankenwelt zur Mitarbeit in einem Team das gemeinsam an der Entwicklung von Software arbeitet. Das Aufregende daran, zum damaligen Zeitpunkt war, dass dieses Team nach der agilen Arbeitsmethode „Scrum“ arbeitet.

Die meisten haben sich damals gefragt, was zur Hölle meint die eigentlich?

Seither sind ein paar Monate ins Land gegangen und ich habe viel dazu gelernt…

Wie ihr alle wisst arbeite ich als eine Art „Software Architekt“. Ich spreche mit dem Anwender, verstehe im Optimalfall was er braucht und entwerfe gemeinsam mit den Entwicklern die tatsächliche Umsetzung im System.

Wo soll der Nutzer hinklicken können? Wo soll er etwas suchen können? Wo einen Preis ermitteln etc. ? (So ist das in etwa vorstellbar, denke ich).

Doch unmittelbar selber herstellen kann ich das nicht.

Die zunehmende Komplexität unseres Arbeitsumfeldes, weit über das hinaus, was der Einzelne imstande ist zu erfassen, macht es notwendig etwas zu verändern.
Zum einen an der Art und Weise, wie wir miteinander arbeiten, aber auch an der Zusammenarbeit mit unserem Kunden, dem Anwender.
Das was ich vor ein paar Monaten relativ simpel und unbedarft als“ die agile Transformation “ in den Raum gestellt habe, ist der Start großer Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt. Alle großen Firmen beschäftigen sich inzwischen mehr oder weniger mit diesem Thema.

Vorschläge für Rahmenbedingungen wie diese Veränderung gelingen kann, liefern die sog.“ agilen Arbeitsmethoden“.

Eine Veränderung in so großem Umfang benötigt Mut, aber vorallem Zeit. Man darf sich das nicht so vorstellen, daß man da irgend einen Schalter umlegt und dann ist umgestellt. Agile Arbeitsmethoden lassen sich nicht anziehen wie ein Kleidungsstück, vielmehr entsteht im tägliche Doing eine Art Kulturwandel, der sich mal mind. über 5 oder mehr Jahre erstreckt. Erprobt und verfeinert – auf der Grundlage von Vorgaben – die sich bewährt haben.

Aus der Notwendigkeit heraus, etwas verändern zu wollen, wurde im Jahr 2001 von renommierten Entwicklern, Projektmanagern und Vordenkern das agile Manifest niedergeschrieben.

Es besteht aus 4 agilen Werten und 12 agilen Prinzipien.

Was ich bisher gelernt habe, nennen sich die beiden bekanntesten agilen Arbeitsmethoden „Scrum“ und „Kanban“.

Grob wird „Scrum“ eher für die Umsetzung von Projekten bzw. die Herstellung von etwas „Handfestem“ genutzt wird, während „Kanban“ eher für das tägliche Doing eingesetzt wird.

Da ich aktiv an diesen Veränderungsprozessen mitarbeiten möchte, werde ich in meiner neuen Funktion viel über agile Arbeitsmethoden lernen, mit dem Ziel sie eines Tages vermitteln zu können und perspektivisch eines Tages als Scrum Master ein eigenes Team anvertraut zu bekommen.

Einer, der das schon lange geschafft hat, mich stetig inspiriert in seiner faszinierenden Art und Weise ein Team zu leiten, ist Marco Keppens, seines Zeichens #ScrumMaster und #agileLead.

Über seinen Blog auf der Seite http://Keppens-Coding.de findet ihr viele interessante Informationen zur Theorie von Scrum.

Vorbeischauen lohnt sich!

In den nächsten Beiträgen der Rubrik #SallySArbeitsWelt werde ich mit Euch teilen, was ich gerade darüber lerne.

aufgewühlt,

Eure Sally

Sally goes Scrum

Das könnte dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.