Die #Toastmasters.
Ich tue mir schwer die richtigen Worte in Zeilen zu verpacken, so, dass ein Leser das verstehen kann. Schließlich geht es ums Reden 😅.
Es ist EINE Sache zu beschreiben wie so ein 2 stündiger Abend organisatorisch abläuft, aber was das eigentlich bemerkenswerte ist, ist, was an diesen Abenden „zwischen den Zeilen“ geschieht.
Da spielen sich echte Dramen ab, in den Leuten, wenn sie vor anderen sprechen sollen! Und da passieren auch echte Erfolgsgeschichten! Welche, die das Leben schreibt, die ECHTEN!
Wenn man erlebt wie jemand der keine 3 Sätze sagen kann, ohne dass man am liebsten einschlafen will, im Laufe der Zeit lustige und unterhaltsame Reden hält, ist das herzerwärmend…
Könnt ihr Euch vorstellen, was mit einer Person passiert, der vermutlich wenige Menschen je aufmerksam zugehört haben, wenn plötzlich mal eine ganze Menge lacht?
Oder wie jemand strahlt, der kaum ein Wort Deutsch gesprochen hat, wenn er einen Redewettbewerb in deutscher Sprache gewinnt?
Nebenbei bemerkt, lernt man nirgendwo mehr unterschiedliche Themen und Gedanken kennen als in einem Rhetorikclub. Es liegt in der Natur der Sache, dass man über Dinge spricht, die einen bewegen und mag das nicht jeder, wenn sich dann auch andere dafür interessieren? Da die einzige, echte
Schnittmenge das Reden ist, kommen Menschen aus den verschiedensten Bereichen zusammen.
Da wird man schon mal mit einem Vortrag über Powerpoint, Kakerlaken oder #Resilienz (ein Wort das ich bis dato nie gehört hatte) überrascht.
Für eine #Scannerpersönlichkeit, wie ich eine bin, ein Hort stetiger Inspiration.
Das eigentlich faszinierende an der Toastmasters Idee ist aber, aus meiner Sicht, dass der Redeclub für jeden ALLES sein kann.
Wenn jemand moderieren üben möchte, kann er das TUN. Lustige Reden, Märchen erzählen… verschiedene HANDBÜCHER mit Tips machen es möglich.
Wertvoll Feedback geben? Über die BEWERTUNGSREDEN taucht das Abend für Abend auf.
Aus dem stegreif was geistreiches sagen?
Mit dem Konzept der“table topics“ (Stegreifreden) – erlernbar und erlebbar, im geschützten Raum.
Und für die, die wenn sie mal ins Rollen kommen (wer kenn die nicht?😊), wird auch noch die Zeit im Blick behalten. So lernt man Redezeiten einzuhalten, oft im Job unerlässlich. Die für einen selbst wichtigsten Informationen in der vorgegebenen Zeit auf den PUNKT bringen! Sehr wertvoll im Alltag!
Da so ein Club von den Mitgliedern getragen wird, gibt es auch Vorstandsämter, über die man sich einbringen kann. Wie z. B. den Schatzmeister bei dem sogar ein Zahlenlegasteniker wie ich, haushalten üben kann 😉. Spannend ist auch das Amt des Public Relations Beauftragten, wer schon immer mal einen auf Werbung machen wollte, kann das dann mal ausprobieren, ohne dass was kaputt geht. 😁
Natürlich ist das auch nicht für jeden etwas, aber für den ein oder anderen, sicher ein spannendes Erlebnis.
Weil ich nach wie vor finde, wenn man mal über seinen Schatten springt, egal was das für einen selbst bedeutet, ist Veränderung möglich.
Und das war MEIN ganz persönlicher SCHATTEN,
Eure Sally

Toastmasters, die Zweite …

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